Elif Esmen

Elif Esmen

Das Interessante an dem Beruf ist für die 19-Jährige „immer wieder an meine Grenzen gehen zu müssen“. Wenn sie in der Improvisation oder der Rollenarbeit eine Aufgabe gestellt bekommt, denkt sie anfangs immer, sie könne sie nicht erfüllen. „Aber die Angst zu versagen ist nicht so groß, wie der Ansporn, die Hürde zu nehmen.“ Sie findet es spannend, sich durch die verschiedenen Rollen „immer wieder ganz neu kennen zu lernen“.

Von der Regieassistentin zur Aspirantin

In der 11. Klasse machte Elif ein Praktikum beim hauseigenen Theater der Grammar School for Boys in Royal Tunbridge Wells, einer Partnerstadt Wiesbadens. Auch im Schultheater war sie aktiv. Als sie nach dem Abitur 2005 noch keine genaue Vorstellung
von ihrer Zukunft hatte, bewarb sie sich um ein Praktikum bei der WSfS. „Ich dachte an zwei bis drei Monate, was wohl eher ungewöhnlich ist.“ Aber Verena Plümer schlug Elif vor, in Anschluss an ihr Praktikum als Regieassistentin bei der Produktion der Schule „Einer flog übers Kuckucksnest!“ behilflich zu sein.

Sie machte sich Notizen zu den Szenen und zum Bühnenbild, koordinierte die Requisiten und erledigte Telefonate zur Organisation. "Das war alles sehr zeitaufwendig aber auch sehr, sehr interessant," schwärmt Elif von ihrer Zeit als Regieassistentin. Die Zeit als Praktikantin und Regieassistentin weckte ihre Neugierde und so bewarb sie sich Anfang 2006 erneut bei der WSfS.

Diesmal als Schülerin.

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