
Die Wiesbadener Schule für Schauspiel
Die Wiesbadener Schule für Schauspiel wurde 1952
von Hertha Genzmer unter dem
Namen „Schauspielschule Genzmer“ in Wiesbaden gegründet.
Das private Institut wird
von dem gemeinnützigen Verein „Schauspielschule Genzmer e. V.“ getragen
und finanziell
vom Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Hessischen Ministerium
für
Wissenschaft und Kunst unterstützt. Im Mai 2001 wurde die Schauspielschule
Genzmer
staatlich anerkannt.
Die staatliche Prüfung ersetzt die frühere „Bühnenreifeprüfung“ des Deutschen Bühnenvereins und bescheinigt den Absolventen einen „qualitativ hohen Standard“, wie die damalige hessische Kunstministerin Ruth Wagner betonte. Außerdem können die Schauspielschüler seitdem Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beantragen. Seit Juni 2005 trägt die Schauspielschule Genzmer den Namen „Wiesbadener Schule für Schauspiel (WSfS)“.
Das Ziel der WSfS ist die „professionelle Ausbildung junger Menschen für den Beruf des Schauspielers“. Im Gegensatz zu anderen Schauspielschulen gibt es bei der WSfS kein Vorsprechen im eigentlichen Sinne. Die Aufnahmeprüfung findet erst nach der dreimonatigen Probezeit statt.
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