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Etwa 25 Bewerber kommen jeweils zu den Vorstellungsgesprächen im Februar und im September. Voraussetzung ist ein Alter zwischen 18 und 25 Jahren und der mittlere Bildungsabschluss. Zur dreimonatigen Probezeit werden höchstens zehn Aspiranten zugelassen. Während dieser Zeit nehmen sie am Unterricht teil und haben die Möglichkeit ihre eigene Motivation zu überprüfen.

Nach drei Monaten müssen sie in der Aufnahmeprüfung mit je einer klassischen und einer zeitgenössischen Rolle, einem Lied- oder einem Gedichtvortrag und einer Improvisation überzeugen. Die Ergebnisse der Probezeit fließen in die Gesamtbewertung der Aufnahmeprüfung mit ein. Die nächste Hürde ist die Zwischenprüfung nach anderthalb Jahren. Ist diese bestanden, gilt es mit der Abschlussprüfung die Bühnenreife zu erlangen. Eine Schauspielausbildung an der WSfS dauert in der Regel dreieinhalb Jahre.

Arbeitsatmosphäre steht im Vordergrund

15 bis maximal 22 Schüler können an der WSfS studieren. Der Platz in der Schule ist begrenzt. Doch selbst nach der geplanten Auslagerung sollen nicht mehr Schüler aufgenommen werden, denn die Atmosphäre ist der Schulleitung sehr wichtig: „Es soll ein überschaubarer, persönlicher Betrieb bleiben“, betont Verena Plümer. Derzeit lernen insgesamt 17 Schüler das Handwerk des Schauspielers. Drei weitere Schüler befinden sich in der Probezeit. Für die Ausbildung an der WSfS zahlen die Schüler ein monatliches Schulgeld von 350 EUR, die Prüfungsgebühr beträgt jeweils 45 EUR.

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